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Malteser Oberhausen

Chronologie

Unsere Chronologie

Im Jahr 1956, also noch zu der Zeit, als das Erzbistum Köln für Oberhausen zuständig war, hat sich der Malteser Hilfsdienst e.V. in der Stadt Oberhausen aus einer kleinen Schar junger Pfadfinder heraus gegründet. Der erste Stadtbeauftragte war August Busch.

Der Gründungsgrund war schon damals die Unterstützung des Ordensleitsatzes der Malteserritter: "Wahrung des Glaubens und Hilfe den Bedürftigen". Vor allem war die "Lage am Notfallort" zur damaligen Zeit noch völlig unbefriedigend. Wer damals durch Unfall oder Erkrankung in einen bedrohlichen Zustand geriet, erfuhr nur ungenügende Hilfe.

Das, was man heute die Rettungskette nennt, gab es damals noch nicht und wurde erst in diesen Jahren des Aufbruchs Glied für Glied geschmiedet. Hierbei halfen auch die Oberhausener Malteser.

Die Malteser begannen ihre Arbeit zugunsten ihrer Mitmenschen in einer Waschküche auf der Hügelstraße in Oberhausen-Osterfeld / Heide. Von dort aus ging es 1972 zu einem Lagerraum auf der Bogenstraße in Alt-Oberhausen. Mittlerweile hatte 1964 Siegfried Heider Herrn Busch im Amt abgelöst.

Zu dieser Zeit benötigte man nicht einmal alle Finger einer Hand, um das Leistungsangebot der Malteser in Oberhausen aufzuzählen:

  • Ausbildung in "Erster Hilfe"
  • Ausbildung für Führerscheinbewerber in "Sofortmaßnahmen am Unfallort"
  • Sanitätsdienste an Wochenenden

Nachdem Herr Heider nach Kamp-Lintfort verzogen war, übernahm Herr Klaus Winkelmann 1972 das Amt des Stadtbeauftragten, wobei Herr Burchard Petras für kurze Zeit kommissarisch diese Stelle zusätzlich zu seiner Aufgabe als Zugführer ausgefüllt hatte.

Auch Herr Winkelmann verzog relativ schnell nach Essen, um zu heiraten, so dass das Amt des Stadtbeauftragten schon 1974 an Herrn Jürgen Maas überging. Zu diesem Zeitpunkt verlegten die Malteser erneut ihre Wirkungsstätte. Sie zogen um zur Robert-Koch-Str. nach Oberhausen-Sterkrade.

Hier hatten die Malteser nicht nur - wie bisher - einen Lagerraum, sondern das erste "Malteserbüro". Beheizt wurde das Büro zur Winterzeit mit einem Gaskocher der Feldküche! Aus beruflichen Gründen gab Herr Mass sein Amt 1976 in die Hände des bisherigen Zugführers des Sanitätszuges: Werner Michels.

Unter der Regie von Werner Michels begann eine Ausweitung des Leistungsangebotes. Die Ausbildung von Schwesternhelferinnen und Rettungssanitätern/innen wurde betrieben. Ebenso begann die Jugendarbeit Anfang 1980. Leider verloren die Malteser ihre Unterkunft wegen Eigenbedarf des neuen Hauseigentürmers und zogen 1980 zur Bayernstraße.

Von der Bayernstraße zogen sie im Jahr 1982 durch die Vermittlung ihres Finanzkurators Hans-Georg Hofmann, in ihre derzeitigen Räume in das neuerbaute Pfarrzentrum der Pfarre "Heilige Familie". Die seinerzeit bezogenen zwei Räume mit insgesamt ca. 80 qm Fläche waren für die Malteser nach den 16 qm auf der Bayernstraße ein wahres "Paradies". Ende 1982 gab Herr Michels aus persönlichen Gründen sein Amt als Stadtbeauftrager auf. Im Dezember 1982 wurde Jürgen Thiebo, durch den Leiter der Malteser in der Diözese Essen, SD Clemens Prinz von Croy in sein Amt eingeführt.

Im April 1986 begann ein neuer Abschnitt bei den Maltesern in Oberhausen: der erste hauptamtliche Beschäftigte wurde eingestellt. Winfried Schramm begann seine Tätigkeit als Stadtgeschäftsführer.

In den folgenden Jahren tat sich viel in und rund um Oberhausen. Nach elfjähriger Leitung durch Jürgen Thiebo wurde Nikolaus Hornik zum Stadtbeauftragten berufen und übt dieses Amt auch heute noch aus.

Weitere Informationen

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